Archiv für Mai 2011

See you on the other Side…

…of the Rhein. Die Taschen sind gepackt. (Es sind tatsächlich 2 geworden, weil ich noch Luftmatratze samt sperriger Pumpe mitschleppen darf!) Mein Mp3 Player ist durchgeladen mit 81 Tracks und einem im Lauf. Die Vorfreude weicht der tatsächlichen Freude das ich mal wieder ein paar Tage raus komme und ein Buch für die Fahrt ist auch gepackt. Unterhalten wird mich John Irving mit „Bis ich dich Finde“. Eigentlich wollte ich die Fahrt zum Lernen nutzen, doch da man so selten in den Urlaub fährt, kam mir der Umstand, das mein Rucksack keinen Platz mehr für Lernmittel bietet. (hört der Satz wirklich hier auf? // ncored)
(Nein. Da fehlt ein “, kommt mir da doch recht entgegen.“ //Kleingärtner)

Auf das ich demnächst was zu berichten habe, in diesem Sinne: Good bye Germany! (Ausnahmsweise mal nicht als linke Floskel gemeint.)

Der Kleingärtner im Auslandsexil

goodbye

This is England ’86 Review (3/3)

Längst überfällig aber dann doch noch hinbekommen!
Die Review für „This is England ’86″ Teil 3 & 4 aus Bequemlichkeit und Zeitdruck (Reisetasche packt sich nicht von allein) zusammen gefasst. Bevor es dann morgen in den wohlverdienten Urlaub geht, wird nochmal im großen Stil gebloggt. Ich bin gespannt ob ich es diesmal schaffe, mehr eine Review als eine Inhaltsangabe zu verfassen.

This is England ’86 – Teil 3 & 4

thisisenglan86-2

(mehr…)

Messer, Gabel, Schere, Licht…

…sind für kleine Kinder nicht!
Oder wie es beim DesignJournal heißt:

„Generell im Leben ist Gewalt erst einmal nicht gut. Es sei denn, sie wird fantastisch und überzeichnet inszeniert. Im offiziellen Musikvideo “The Greeks” von IS TROPICAL gelingt das ausgezeichnet gut. Comic-Animationen geben hier den “Kriegsspielen” von Kindern eine Art virtuelles Schadensmodell.“

IS TROPICAL – THE GREEKS (official music video) from EL NINO on Vimeo.

Von der Maas bis an die Leine

Am Dienstag den 31. gehts dann der Kleingärtner endlich auf Kurzurlaub, raus aus dem Irrenhaus BRD.
Wie die Headline schon anmuten lässt, gehts rüber in die Niederlande. Wo (Wohn)Wagenburgen noch Alltag sind. Nagut ich will nun nicht die alten Klischees auspacken, kennt man zu genüge von altdeutschen Komikern aus Quickborn.
Es geht für 4 Tage nach Maastricht, um mal wieder zu entspannen von Behördenodysseen, privaten Baustellen, EHEC Erregern und den eigenen Tapeten, bei denen man jede einzelne Raufaser beim Vornamen kennt.
Diesmal habe ich allerdings meine Anreise effizienter geplant als beim letzten mal. Nicht das ich wieder mitten in der niederlänischen Pampa, Abends auf einem Dorfbahnhof in Heerlen oder Appeldoorn feststecke, mit dem Vermerk dass die Züge erst wieder am nächsten Morgen fahren. War schon ein Akt dann Menschen zu finden die dem Englischen mächtig waren oder gewillt waren deutsch zu sprechen. Am Ende kam ich dann aber doch dort an wo ich wollte, wenn auch über Umwege. Wird diesmal aber hoffentlich besser laufen. Mal sehen was die Bahn noch so an Überraschungen bereit hält. Vergangenes Jahr waren die ICE’s ja als mobile Toaster berüchtigt. Vielleicht komm ich auch wieder und trage dann einen Vokuhila, Schnurrbart und sag nur noch „Jungäää!“ Da fällt mir ein, ich sollte meinen MP3 Player noch bestücken (hatte ja erst ne starke Platte von den Turtlejungs in der Post!) und erfreu mich der Tatsache mal einen völlig sinnlosen Egoblogpost verfasst zu haben.

Impressionen einer Mainacht

Es regnet in Strömen. Die Durchschnittstemperatur ist in den letzten 48h um circa 15° abgesunken. Anfang der Woche war ich schon zweimal im Weiher baden. Es war super. Heute nun, knapp 15°, Nieselregen, später ein richtiger Wolkenbruch. Da bleibt nur ein schmales Zeitfenster zwischen, Schütten und Tröpfeln, um in die Stadt zu gehen. Ich habs dann gewagt. Das perfekte Wetter für alle, die ihre Klamotten nur quartalsweise mal waschen. Mein Hoddiezipper wurde mal wieder frisch ausgelüftet. Der Schmand der letzten Parties wurde von Wasser und Wind, nicht unbedingt neutralisiert, aber wenigstens müffelt er nicht so wie zu Beginn.
Ich habe heute einige interessante Gespräche über „Game of thrones“ geführt. Und ich bin immer noch der Meinung hoch/fach21 hat die besten Recaps zu der Serie ever. #1 #2 #3 #4 #5 #6 (danke @mandarine_one)

und wie ihr das von Ncored gewohnt seid, darf natürlich auch ein bisschen Systemkritik nicht fehlen:

Ring, ring, macht die Post.

Macht die Überschrift Sinn? Vor einigen (ca 30 Jahren) hätte sie das. Als die gute, alte Post noch das Telekommunikationsmonopol hatte. Kaum vorstellbar, aber Telefone sahen damals noch so aus, mit Kabel! Damals gabs auch sowas noch. Interessant hierbei auch der Abschnitt über den Einfluß des Vandalismus am Design der TelH (wikipedia). Bildungsauftrag erfüllt, schon wieder was gelernt.

„Ring, ring, …“
Die Wege der (Tele)Kommunikation haben sich in den letzten Jahren massiv verändert. Dieser Fortschritt ermöglichte es Anton mir ein Stöckchen zum Thema „Telepho…was?“ über seinen Blog zukommen zu lassen. Ehrlich gesagt, will ich diese Fragen gar nicht beantworten. Nicht aus Ignoranz oder Faulheit. Sondern aus dem simplen Grund, dass mich das Thema Handy/Statussymbol einfach nicht interessiert. Mein Mobiltelefon muss telefonieren können. Hin und wieder mal ne SMS oder n Foto, das wars. Eigentlich hab ich nen MP3 Player, der klingelt manchmal und dann reden Leute mit mir. Maximal zu erwähnen wäre mein derzeitiges, grandioses Hintergrundbild!1elf

„… macht die Post“
Die Turtlejungs CDs sind heute rausgegangen. Es gab viele Anfragen, wer denn nun jetzt Eine gewonnen hat. Im Laufe der nächsten Woche werdet ihr es erfahren. Wenn ein unscheinbarer, brauner A5 Umschlag in euerm Briefkasten ist. Saua und ich gratulieren den Gewinnern und wünschen aggressive Unterhaltung mit 14 mächtigen 3,8 Promille Zerstörungspunknummern. Live gibts die Turtlejungs wieder am 4.6.2011 in Abensberg zu hören.

Und jetzt macht auch die Überschrift wieder Sinn…