Von der Maas bis an die Leine

Am Dienstag den 31. gehts dann der Kleingärtner endlich auf Kurzurlaub, raus aus dem Irrenhaus BRD.
Wie die Headline schon anmuten lässt, gehts rüber in die Niederlande. Wo (Wohn)Wagenburgen noch Alltag sind. Nagut ich will nun nicht die alten Klischees auspacken, kennt man zu genüge von altdeutschen Komikern aus Quickborn.
Es geht für 4 Tage nach Maastricht, um mal wieder zu entspannen von Behördenodysseen, privaten Baustellen, EHEC Erregern und den eigenen Tapeten, bei denen man jede einzelne Raufaser beim Vornamen kennt.
Diesmal habe ich allerdings meine Anreise effizienter geplant als beim letzten mal. Nicht das ich wieder mitten in der niederlänischen Pampa, Abends auf einem Dorfbahnhof in Heerlen oder Appeldoorn feststecke, mit dem Vermerk dass die Züge erst wieder am nächsten Morgen fahren. War schon ein Akt dann Menschen zu finden die dem Englischen mächtig waren oder gewillt waren deutsch zu sprechen. Am Ende kam ich dann aber doch dort an wo ich wollte, wenn auch über Umwege. Wird diesmal aber hoffentlich besser laufen. Mal sehen was die Bahn noch so an Überraschungen bereit hält. Vergangenes Jahr waren die ICE’s ja als mobile Toaster berüchtigt. Vielleicht komm ich auch wieder und trage dann einen Vokuhila, Schnurrbart und sag nur noch „Jungäää!“ Da fällt mir ein, ich sollte meinen MP3 Player noch bestücken (hatte ja erst ne starke Platte von den Turtlejungs in der Post!) und erfreu mich der Tatsache mal einen völlig sinnlosen Egoblogpost verfasst zu haben.