This is England ’86 Review (3/3)

Längst überfällig aber dann doch noch hinbekommen!
Die Review für „This is England ’86″ Teil 3 & 4 aus Bequemlichkeit und Zeitdruck (Reisetasche packt sich nicht von allein) zusammen gefasst. Bevor es dann morgen in den wohlverdienten Urlaub geht, wird nochmal im großen Stil gebloggt. Ich bin gespannt ob ich es diesmal schaffe, mehr eine Review als eine Inhaltsangabe zu verfassen.

This is England ’86 – Teil 3 & 4

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Teil 3 beginnt in gewohnter „This is England“ Manier mit immer wieder eingeblendeten Szenen aus dem Falklandkrieg. Wie der Zweite Teil setzen auch Teil 3 & 4 die Story nahtlos fort. Shaun der nun von Zuhaus abgehauen ist, die verzwickte Beziehung zwischen Lol, Woody und Milky und Gadget als Geheimnisträger um Meggys möglichen Sohn. Durch mehrere Ereignisse, Vergewaltigung, Schlägerei und weiteren Auflösungen in den Storylines der Hauptprotagonisten, bleibt es weiterhin spannend.
Als im dritten Teil dann auch noch Combo wiederkehrt, wird deutlich, dass es nun auf das Finale der Kurzserie zu geht.

Im vierten Teil läuft schließlich alles zusammen und es kommt zu einem kleinen Showdown und dem Abschluss aller Handlungsstränge.
Ich will nun auch niemandem die Spannung vorweg nehmen, aber das Ende war tatsächlich anders als ich am Anfang des vierten Teils überzeugt annahm. Gut, dass ich da keine Hand für ins Feuer legte…

Ich hätte wohl doch eine Inhaltsangabe schreiben sollen, dann würde auch mehr Text bei rum kommen. Doch es bleibt festzuhalten, dass ich zum Ende des dritten Teils hin etwas gelangweilt war von der Serie. Woran das nun genau lag, vermag ich nicht zu sagen. Ich nehme aber an, dass mir ein wenig das Feeling vom Film fehlte. Dieser hatte dann doch weitaus mehr Szeneflair, aber die Jungs und Mädels können ja auch nicht ewig 16 bleiben. Genauso fehlte mir, wie in den beiden vorangegangen „Reviews“, immer wieder merklich die musikalische Untermalung der Episoden. 99 Luftballons von Nena ist für mich einfach kein Vergleich zu beispielsweise Toots & The Maytals. Mag Geschmackssache sein, aber mir fehlte es. Im Großen und Ganzen kann man Fans des Films die Serie guten Herzens empfehlen, aber mein anfänglicher Enthusiasmus ebbte mit der dritten Episode allmählich ab.

Ein laut Wikipedia geplantes zweistündiges Special „This is England ’88″ zu einem nicht mit Jahreszahl angegebenem Weihnachten werd ich mir trotz Vorbehalte noch anschauen. Aber die ebenso geplanten Serie „This is England ’90″ während der Ravebewegung, werd ich mir wohl schenken.